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Success Story: Cornelsen


Testautomatisierung beim Cornelsen-Verlag

Der für seine Schulbücher bekannte Cornelsen-Verlag realisiert komplexe interaktive Online-Anwendungen für Lehre und Berufsausbildung. Um im agilen Entwicklungsprozess höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, arbeitet das Berliner Verlagshaus mit der Testfabrik zusammen und setzt dabei auf die webmate Testautomatisierungsplattform.

Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter

Vielen wird der Cornelsen-Verlag noch aus der Schulzeit bekannt sein, waren und sind dessen Schulbücher doch aus Klassenzimmern nicht wegzudenken. Aber der Fortschritt macht auf vor der Schule nicht halt. Besucht man heute das Webangebot von Cornelsen, findet man neben den klassischen Büchern und Arbeitsheften eine große Vielfalt an digitalen Lehr- und Lernmaterialien, die Lernende und LehrerInnen bei ihrer Tätigkeit unterstützen. Diese Digitalisierung ist vor allem in der aktuellen Zeit von großer Wichtigkeit, um jedem den Zugriff auf Lernunterlagen auch dann zu garantieren, wenn Präsenzunterricht nicht stattfinden kann.

Agile Entwicklung und hohe Qualitätsanforderungen

Mit dem Vermitteln von Wissen und Fertigkeiten geht ein hoher Qualitätsanspruch einher. Cornelsen selbst sieht in seiner Arbeit eine große gesellschaftliche Verantwortung und schreibt in seinem Mission-Statement: "Ob mit analogen oder digitalen Lern- und Lehrmedien, Cornelsen liefert höchste Qualität, aus einer Hand." Dabei ist die Qualitätssicherung bei digitalen Lerninhalten eine komplexe Aufgabe. Neben den "üblichen" Schwierigkeiten der agilen Software-Entwicklung wie der Etablierung von Continuous Integration zur durchgehenden Qualitätssicherung und dem Aufbau einer hohen automatisierten Testabdeckung, haben visuelle interaktive Anwendungen ihre eigenen Herausforderungen. So kommen bei Cornelsen komplexe Benutzerschnittstellen wie Lückentexte, Kreuzworträtsel oder Memory zum Einsatz, um den Stoff effektiv und gleichzeitig spielerisch zu vermitteln. Das Testen solcher Komponenten gestaltet sich mit Standardwerkzeugen schwierig.

Testfabrik berät und unterstützt bei komplexen Testprojekten

Testfabrik unterstützt das Team von TesterInnen bei Cornelsen dabei, eine wartbare und stabile Testautomatisierung auf Basis von Selenium aufzubauen und technische Hürden zu überwinden, die UI-basiertes End-to-End-Testing häufig mit sich bringt. Hierbei nutzen die TesterInnen webmate, die Testautomatisierungsplattform der Testfabrik.

Funktionales Crossbrowser-Testen mit webmate

Mit webmate können Webanwendungen und Apps auf einer Vielzahl von Betriebssystemen, Browsern und auch mobilen Endgeräten manuell und automatisiert getestet werden. Offene Automatisierungsschnittstellen wie die WebDriver-API, CDP und die umfangreichen webmate-API ermöglichen es, Browser und Geräte fernzusteuern sowie funktionale und nicht-funktionale Eigenschaften von Anwendungen zu überprüfen.

Cornelsen hat sich bei der Automatisierung für eine Realisierung mit modularen Java-basierten Unit-Tests entschieden, die durch ein Jenkins CI-System in webmate gestartet und danach ausgewertet werden. Auf diese Weise werden nächtlich mehrere hundert Tests ausgeführt, die Auskunft darüber geben, ob Onlineübungen in allen Browsern korrekt funktionieren.

Kostenersparnis durch vollautomatische Layout-Tests

Üblicherweise liegt bei einer Testautomatisierung der Fokus auf der funktionalen Korrektheit der Anwendung. Bei interaktiven Lernanwendungen nimmt die Richtigkeit des Layouts jedoch ebenfalls einen hohen Stellenwert ein. Während die Prüfung solcher nicht-funktionaler Eigenschaften in klassischen Testorganisationen meist mit einem großen, manuellen Aufwand verbunden ist, stellt webmate Funktionen bereit, die diesen Prozess automatisieren. Der vollautomatische Crossbrowser-Layout-Vergleich identifiziert Abweichungen in der Darstellung verschiedener Browser Er kann in bereits existierende funktionale Tests integriert werden und reduziert so die manuelle Arbeit, ohne neue Aufwände im Bereich der Automatisierung zu erzeugen.

Im Crossbrowser-Layout-Vergleich wird die Darstellung einer Anwendungsversion in mehreren Browsern verglichen. Demgegenüber geht es beim Regression-Layout-Vergleich darum, die Darstellung einer Version der Anwendung gegen eine Referenzversion zu vergleichen. Bei Cornelsen wird hiermit beispielsweise ermittelt, ob sich durch Versionsupdates eingesetzter Frameworks und Bibliotheken Fehler eingeschlichen haben.

Fazit

Testautomatisierung ist und bleibt eine spannende Herausforderung. Mit einem kompetenten und engagierten Partner sowie den richtigen Werkzeugen sind jedoch auch Tests für komplexe Anwendungen realisierbar.